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Brandmeldesysteme
Brandmelder haben schon viele
Leben gerettet. In einigen Ländern, darunter die USA, England,
Australien und in Skandinavien, ist ihr Einbau sogar gesetzlich
vorgeschrieben. Mit Erfolg: In den USA sank die Zahl der Brandtoten
seit Einführung der Vorschrift um 40 Prozent.
Optische Rauchmelder
reagieren
auf das durch Rauchaerosole bewirkte Streulicht und sprechen besonders
gut auf sichtbaren Rauch an. Die ideale Lösung, wenn bei Brandausbruch
mit vorwiegend kaltem Rauch zu rechnen ist, etwa bei Schwelbränden ohne
Glimmerscheinungen.
Differential-Maximal-Wärmemelder
sprechen
auf eine Maximaltemperatur oder eine definierte Temperaturerhöhung in
einem bestimmten Zeitraum an. Die richtige Wahl, wenn infolge äußerer
Umgebungsbedingungen keine Rauchmelder eingesetzt werden können, etwa
in Hotelküchen und Werkstätten.
Ionisations-Rauchmelder
detektieren
sichtbare und unsichtbare kleinste Rauchpartikel. Sie werden
eingesetzt, wenn bei Brandausbruch relativ früh Glimmerscheinungen oder
gar offene Flammen zu erwarten sind.
Automatische Brandmelder gibt es
in unterschiedlichsten Ausführungen für die Detektion verschiedener
Brandkenngrößen und mit unterschiedlichem Ansprechverhalten. In
bestimmten Fällen stellt eine Mischüberwachung den wirksamsten Schutz
dar.
Funken- und Flammenmelder
reagieren
auf die optische Strahlung und wählen nur schmale Bereiche des
auswertbaren Lichtspektrums zur Detektion aus. Sie sind ideal, wenn bei
Brandausbruch mit einer raschen Entwicklung von offenen Flammen zu
rechnen ist.
Brandgasmelder
registrieren
kleinste Spuren von Kohlenmonoxid, welches bei bestimmten Bränden lange
vor Rauch und Wärme entsteht. Sie sind nicht nur ideal für die
zuverlässige Brandfrüherkennung etwa in Rechenzentren, sondern können
dank eines neuartigen Membransystems erstmals auch in stark staub- und
feuchtigkeitsbelasteten Industriebereichen eingesetzt werden.
Beratung
und Planung